Sportliche News aus Homburg

 

Ausgezeichnet wurden bei der Sportlerehrung auch vier Personen, die mehr als 25 Mal die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt  haben. Für 50 Mal Sportabzeichen wurde Josef Roth, für 34 Mal Werner Braun, für 28 Mal Günther Brod sowie für 26 Mal Ablegen des Sportabzeichens Gerhard Emrich von der Vorsitzenden des Stadtverbandes für Sport Homburg, Astrid Bonaventura (rechts), und Bürgermeister Klaus Roth (Zweiter von links) geehrt.  Foto: Bernhard Reichhart

 

 

   Sportabzeichen.jpg - 933.9 kB 

 

 

Ehrenamtspreis 2016

Eingebettet in die Sportlerehrung 2016 war wieder die Auszeichnung ehrenamtlich tätiger Personen durch den Stadtverband für Sport (SfS) in Kooperation mit der Karlsberg Brauerei. Mit dem von der Brauerei gestifteten Ehrenamtspreis werden besondere ehrenamtliche Leistungen von Menschen in den Vordergrund gestellt, die teilweise fast unbeachtet im Hintergrund eines Vereines Aufgaben übernehmen, deren Engagement jedoch nicht hoch genug zu bewerten ist. Darüber hinaus werden auch Personen gewürdigt, die ein innovatives Projekt gestartet haben. Mit diesem Preis wolle man sich bei Menschen bedanken, „die das ganze Jahr über sich selbstlos für andere einsetzen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen zum Wohle der Allgemeinheit“, betonte die Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport Homburg, Astrid Bonaventura. „Was macht denn glücklich?“, fragte Christian Weber, Generalbevollmächtigter der Brauerei (rechts), und nannte zwei tiefe Erfahrungen, Verbundenheit und Gefühl des Wachsens. „Über sich hinauszuwachsen, dazuzugehören“, führten vor allem im Sport zum Glücklich-Sein. Anderen zu helfen, über sich hinauszuwachsen, sei die eigentliche Belohnung für einen Trainer, so Weber.

Zusammen mit Astrid Bonaventura (Mitte) überreichte er den Preis an Slawomir Konat (Judo-Kenshi Homburg-Erbach), Daniel Schmitz (FC 08 Homburg) sowie an die Radlerfreunde Homburg. Konat sei ein langjährig verdienter Ehrenamtler und als Trainer im Jugendbereich erfolgreich von der Saarlandmeisterschaft bis hin zur Deutschen Meisterschaft, würdigte Weber die Verdienste des Judokas. Daniel Schmitz sei „ein Multitalent“, ob als Schiedsrichter, Trainer oder Jugendleiter. Mit den Radlerfreunden Homburg ehre man eine innovative Ehrenamtsorganisation, die eine Fahrradwerkstatt in Erbach aufgebaut habe, in der alte Fahrräder wieder hergerichtet und an Flüchtlinge oder Bedürftige abgegeben würden, lobte der Brauerei-Chef das Engagement der Radlerfreunde um den Vorsitzenden Bernhard Walzer.          Text und Foto: Bernhard Reichhart

 

Ehrenamtspreis 1056

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen einer Feierstunde im Homburger Rathaus hat Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind acht besonders verdienten Personen für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement die Bürgermedaille der Stadt Homburg verliehen. Die zu ehrenden Personen wurden in der Stadtratssitzung vom 14. Juli 2016 bestimmt. Nun erfolgte die Verleihung der Bürgermedaille, die auf der Vorderseite ein Portrait Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffers zeigt. Zu den Geehrten zählten auch die beiden Ehrenvorstandsmitglieder des Stadtverbandes für Sport Homburg, Hermann Höchst und Hans („Hennes“) Ecker.

 

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (rechts) zeichnete Hermann Höchst mit der Bürgermedaille aus. Foto: Bernhard Reichhart

Die Liste im sportlichen Leben von Hermann Höchst ist lang. 1958 war er Gründungsmitglied der DJK Erbach, gründete als selbst erfolgreicher Sportler 1969 die DJK-Leichtathletikabteilung in Erbach, welche er bis 1989 leitete. Unter seiner Mitwirkung entstand zudem 1971 die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Ostsaar, aus welcher später die LG Homburg wurde. Bei der Realisierung der Tartanbahn im Waldstadion und im Bemühen um bedeutsame Veranstaltungen seiner Sportart trug er wesentlich dazu bei, die Weichen zu stellen. 1986 wurde der gebürtige Homburger Beisitzer im Vorstand des Stadtverbandes für Sport Homburg, 1995 wurde er zum Vorsitzenden des damals 80 Sportvereine zählenden Verbandes gewählt, ein Amt, welches er bis 2004 ausübte. Wegen seiner Verdienste wurde er auch zum Ehrenvorstandsmitglied des Homburger Stadtverbandes für Sport ernannt.

Die sportliche Heimat von Hans Ecker war und ist die Sportgemeinde (SG) Erbach, wo er seit 1956 Vereinsmitglied ist. An der Eichheck gehörte er von 1965 bis 1984 dem Vorstand an, war von 1984 bis 1994 Vorsitzender und ist seit 2013 wieder zweiter Vorsitzender. Für „seine SG“ war er als aktiver Spieler und Trainer, aber auch 25 Jahre lang als Schiedsrichter bis in die Oberliga hinein tätig. Darüber hinaus engagierte sich Hans „Hennes“ Ecker im Homburger Stadtverband für Sport. So war er von 1993 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender und von 2004 bis 2008 Vorsitzender des mehr als 80 Vereine zählenden Stadtverbandes. 2008 wurde er zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt. Neben seinem sportlichen Wirken engagierte sich Ecker auch in der Kommunalpolitik. So war er viele Jahre stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Erbach-Reiskirchen. Von 1979 bis 2005 saß er für seine Partei im Homburger Stadtrat und hat die Kommunalpolitik aktiv mitgeprägt. Zudem war „Hennes“ Ecker fünf Jahre Sportbeauftragter sowie zehn Jahre Beigeordneter für Sport der Stadt Homburg.

Im Rahmen der Verleihung der Bürgermedaille durch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind an acht verdiente Personen der Stadt Homburg kam es im großen Sitzungssaal im Forum auch zu einem Treffen der drei Ehrenvorstandsmitglieder des Stadtverbandes für Sport Homburg, Joachim Rippel, Hennes Ecker und Hermann Höchst (von links), mit der derzeit amtierenden Vorsitzenden des Stadtverbandes für Sport, Astrid Bonaventura. Der ehemalige Oberbürgermeister und saarländische Wirtschaftsminister Joachim Rippel und die Sportbeigeordnete Astrid Bonaventura gratulierten den beiden frisch gebackenen Trägern der Bürgermedaille zu ihrer Auszeichnung.     Text und Fotos: Bernhard Reichhart

Aktuelles 2015